Tennisclub Weiß - Blau Mönchberg e.V. 

 

Historisches

Wie alles begann..

 

Die ersten Gespräche zu einer Vereinsgründung wurden bereits Ende 1971 geführt. Dies geht aus einem Antrag der Interessengemeinschaft der Tennisfreunde Mönchberg an den damaligen Marktgemeinderat hervor, in dem um Überlassung eines geeigneten Geländes für den Bau einer Tennisanlage gebeten wurde. Der damalige Bürgermeister Eduard Schmitt stand dem Projekt sehr wohlwollend gegenüber, wäre doch ein Tennisclub eine Bereicherung für Mönchberg selbst, insbesondere für den Fremdenverkehr.

So trafen sich am Abend des 27.02.1972 insgesamt 21 Interessenten im Gasthaus Zum Hirschen, um einen Tennisclub zu gründen. Die Versammlung leitete Rüdiger Bernhard. Bürgermeister Schmitt schlug im Auftrag der Gemeinde das Gelände hinterm dem Schwimmbad zum Bau der Tennisplätze vor. Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob sich der Tennisclub dem Vfl Mönchberg als Abteilung anschließen, oder vorerst eigenständig bleiben sollte. Mit 15 gegen 6 Stimmen entschied sich die Versammlung zur Eigenständigkeit.

Als Vereinsname wurde "TC Weiß-Blau Mönchberg" festgelegt. Die Vorstandswahl brachte folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: W. Osterlein

2. Vorsitzender: E. Fried

Schriftführer: R. Bernhard

Kassier: R.  Heinrich

Sportwart: H. Peichl

Stellv. Sportwart: G. Baar

          

Nachdem nun die Platzfrage geklärt und auch die Finanzierung unter Dach und Fach war,  ging man mit Hochdruck an den Bau der geplanten Tennisplätze. Dafür wurde ein Teil des Schwimmbadbogens abgetrennt und mit Material aus dem Wald aufgefüllt. Die Plätze selbst wurden von einer Firma gebaut, alle anderen Arbeiten aber, wie Rabatten setzen, Zaun montieren usw. wurden in Eigenleistung erstellt.

Schon im Herbst 1972 konnte mit dem Freizeitspielbetrieb begonnen werden. Im Jahre 1973 nahm das erste Mal eine Herrenmannschaft an den Medenspielen teil

Bald stellten sich die ersten Erfolge ein und der Tennissport "boomte" in Mönchberg, lange vor Boris Becker und Steffi Graf.

Eine zweite Herrenmannschaft und eine Damenmannschaft konnten gemeldet werden. Auch in der Nachwuchsarbeit war man aktiv und konnte schon bald schöne Erfolge erringen. 

Für den geregelten Spielbetrieb benötigt wurden natürlich auch ein Clubheim mit Umkleideräumen, Toiletten, Duschen etc. Dieses Projekt wurde bereits 1976 in Angriff genommen, Architekt Egon Schuck aus Elsenfeld erstellte den Plan und die Firma Karl Dyroff aus Eschau den Rohbau. Um den finanziellen Aufwand zu minimieren wurde der Ausbau in zahlreichen Stunden in Eigenarbeit erstellt. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Die Gaststätte des Clubheims wurde in den ersten Jahren verpachtet. Schnell entschloss man sich aber das Clubheim selbst zu bewirtschaften.

Nachdem im Laufe der Zeit die Mitgliederzahl ständig gestiegen war und immer mehr Mannschaften an den Medenspielen teilnahmen, stellte sich zwangsläufig die Frage nach weiteren Tennisplätzen. Als Platz bot sich die nicht als solche genutzte Rollschuhbahn sowie das Gelände in Richtung Schützenhaus an. Nachdem auch die Gemeinde Mönchberg tatkräftig zur Seite stand, die Eigentumsverhältnisse geklärt und sämtliche Genehmigungen zahlreicher Behörden und verbände eingeholt war konnte das Projekt 1986 starten. Große Erdbewegungen waren notwendig, stieg doch das Gelände in Richtung Waldhäuschen stark an. Auch diesmal konnte durch zahlreiche freiwillig geleistete Arbeitsstunden die finanzielle Belastung in einem überschaubaren Rahmen gehalten werden. Als Nebenprodukt entstand ein kleiner Rasenplatz der in den darauffolgenden Jahren als Festplatz genutzt werden konnte. Anlässlich eines kleinen Pfingstturnieres wurden die neuen Plätze 1987 durch Herrn Pfarrer Sikora eingeweiht und ihrer neuen Bestimmung übergeben.

   

Der nächste Meilenstein der Vereinsgeschichte war den Clubheimanbau und die Generalsanierung der beiden alten Plätze im Herbst des Jahres 1996